Namibia
ist bei uns vor allem als grossartiges Ferienparadies mit einer fantastischen
Natur und wilden Tieren bekannt. Doch das Land hat auch eine andere Seite. Erst
seit 1990 von Südafrika unabhängig, ist dank einer stabilen Regierung vieles besser geworden. Eine Besonderheit des
Landes ist die englische Staatssprache, welche unter einer Vielzahl von
Indigenen- und Kolonialsprachen ausgewählt wurde. Nebst der allseitigen
Akzeptanz birgt die neu eingeführte Sprache auch grosse Heraus-forderungen in
sich. Eine amerikanische Volontärin hat die Situation an den Grundschulen wie
folgt umschrieben:
„Bis in die
vierte Klasse werden die Kinder in der lokalen Sprache unterrichtet, die
englische Sprache ist bloss eines der Schul-fächer… Ab der 5. Klasse wechselt
die Unterrichts-sprache auf Englisch. Nun wird erwartet, dass die Studenten in
Englisch kommunizieren und die Sprache verstehen. Wie soll das möglich sein,
wenn die Kinder keine Gelegenheit haben, sich im Umgang mit der fremden Sprache
zu üben? Ein Methode ist… den Studenten Zugang zu Büchern und Sprachverständnisprogrammen
zu verschaffen…“
(Auszug aus dem englischen
Originaltext)[1]
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen